Maskenpause

Okay, es ist langweilig, über Hautpflege zu schreiben und wahrscheinlich noch viel langweiliger, die ewig gleichen, zur Jahreszeit passenden Tipps zu lesen. Schließlich bieten dieses Thema zig Magazine, Blogs, Apps – genau genommen jedes Käseblatt. Dass ich jetzt auch noch damit anfange, braucht wirklich kein Mensch. Continue Reading

von

weiter lesen

Zeit für neue Projekte

Am ersten Montag im September lebe ich den American Way of Life. Dann feiern die Amerikaner den Labor Day, den Tag der Arbeit. Das erste Wochenende im September, dem dieser nationale Feiertag folgt, markiert das Ende des Sommers. Man verbringt noch einmal ein paar schöne Stunden mit der Familie am Strand oder auf dem Land, picknickt, trifft Freunde und hat Spaß, bevor es zurück in die Stadt und an den Arbeitsplatz geht. Das neue Schul- und Studienjahr fängt an, der lange Sommerurlaub für Schüler und Studenten ist vorbei, und die Erwachsenen haben ihren durchschnittlich zweiwöchigen Jahresurlaub aufgebraucht. Ein neues langes Arbeitsjahr beginnt. Continue Reading

von

weiter lesen

Hängemattegedanken

Es ist noch immer hochsommerlich heiß hier im Südwesten. Die drückende Schwüle lässt nichts anderes zu, als sich dem Sommer völlig zu ergeben. Meine letzten Urlaubstage verbringe ich in einer fast transzendenten Stimmung. Nach den Yogaübungen am frühen Morgen vermeide ich den restlichen Tag über jede unnötige Bewegung. Ich lese, höre den Vögeln zu, beobachte die Bienen am Lavendelstrauch. Rege sind nur meine Gedanken, doch selbst die befinden sich offenbar in Ferienstimmung, wie sich an den Themen zeigt, denen sie nachhängen. Fragmente, Thesen, Fragen. Continue Reading

von

weiter lesen

Eigentlich will ich…

…mit dem Start von Mein blauer Lippenstift meinen bisherigen Schreibmodus ändern, anstatt journalistischer Texte vor allem fiktive Geschichten verfassen, meine Gedanken und Ideen ohne thematischen Zwang formulieren, weniger nüchterne Fakten sammeln, sondern der Fantasie keine Grenzen setzen und einfach notieren, was mir persönlich wichtig erscheint. So stelle ich mir meinen Blog vor. An dieser Absicht hat sich nichts geändert, weshalb ich zu texten beginne über Continue Reading

von

weiter lesen

Jetzt müssen die Profis ran

„Ich versuche seit Wochen über Instandhaltung zu schreiben, aber das ist nicht leicht. Und zwar aus einem einfachen Grund: Instandhaltung nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass ich kaum dazu komme, mich an den Computer zu setzen.“ Dieses Bekenntnis von Nora Ephron in ihrem Buch Der Hals lügt nie brachte mich zum Nachdenken über die Zeit, die wir Frauen mit zunehmenden Jahren in die Erhaltung der Schönheit investieren. Nora Ephron schreibt in ihrer typischen amüsanten und leicht selbstironischen Art über die täglichen (Dusche), wöchentlichen (Peeling), monatlichen (Haare färben) und jährlichen (Botox) Maßnahmen mittels denen wir Frauen versuchen, die Zeit zurückzudrehen oder zumindest in Würde den Status quo zu erhalten.
Die Filmklassiker der 2012 verstorbenen Regisseurin und Produzentin (u.a. Harry and Sally, Sleepless in Seattle) gehören zu meinen verlässlichen Stimmungsaufhellern. Diese Filme stammen noch aus der Zeit bevor sich Meg Ryan mittels Skalpell und großzügigen Mengen Botox verjüngen (verschönern???) ließ. Doch das ist ein anderes Thema. Continue Reading

von

weiter lesen

Wie die Lemminge

Mein neues Auto ist da. Seit Wochen warte ich darauf, schon seit Jahren denke ich darüber nach, den mir zwar ans Herz gewachsenen, aber in die Jahre gekommenen Wagen gegen einen neuen einzutauschen. Die Entscheidung fiel schwer, wurde immer wieder vertagt, weil wichtigere Anschaffungen anstanden. Schließlich ist es nur ein Fortbewegungsmittel, das mich bequem zu geschäftlichen und privaten Terminen bringen soll. Vor einigen Wochen hatte ich mich zu einem Neukauf entschieden, was eigentlich keines weiteren Gedankens wert ist. Continue Reading

von

weiter lesen

Gruftie Power

Zu meinem 30. Geburtstag zeichnete mir eine Freundin dieses Bild. „Jetzt gehörst Du zu den Alten“, hieß die Botschaft, auch wenn sie mir das Geschenk mit liebevollem Grinsen überreichte. Die Twenties waren vorbei, ich reihte mich in die graue Masse ein, die ihre Jugend hinter sich gelassen hat. Ich nahm es mit Humor, hängte das Bild über meinem Schreibtisch auf und lebte weiter wie zuvor.

Über dem Schreibtisch hängt die Zeichnung noch immer, weit mehr als zwanzig Jahre später, auch wenn der Schreibtisch und mein Büro sich längst nicht mehr am gleichen Ort wie damals befinden. Das nette Nagetier begleitete mich seitdem bei einigen Umzügen. Die coole alte Ratte im Agentenlook steht bis heute für die Botschaft: Deine Jugend ist vorbei! Wobei meine Ergänzung lautet: Ab sofort kannst Du es lässig angehen. Continue Reading

von

weiter lesen

× schließen